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Übersicht über den Stütz- und Bewegungsapparat des Hundes
modifziert nach ELLENBERGER-BAUM-DITTRICH, 1925 Ich gehe an dieser Stelle nur auf einige, für das Verständnis des Bewegungsapparates des Hundes, besonders interessante Details ein. Das Skelett des Hundes ist durch die Evolution für folgende Leistungen optimiert worden:
Im Vergleich zum menschlichen Skelett fallen außerdem auf:
modifiziert nach NICKEL-SCHUMMER-SEIFERLE, 1977 Muskeln, Bänder und Sehnen ergänzen das Skelett so, dass das Tier mit sehr geringem Kraftaufwand und mit erhobenem Kopf stehen kann (Prinzip der Bogenbrücke). Im Bereich des Stammes bilden Brustwirbel, Rippen, Brustbein eine relativ starre Einheit, den Brustkorb (Thorax). Nach vorn schließt sich die sehr bewegliche Halswirbelsäule mit dem kräftigen Nackenband an. In schwanzwärtiger Richtung (caudal) folgen die sehr gut bemuskelte und ebenfalls sehr bewegliche Lendenwirbelsäule (LWS), das Kreuzbein mit dem Beckenring und die Schwanzwirbel. Im Gegensatz zur Bewegung des Menschen ist die Wirbelsäule in schneller Gangart stark in den Bewegungsablauf eingebunden: Im Renngalopp werden die Hintergliedmaßen, unter starker Beugung der Lendenwirbelsäule, sehr weit nach vorn vorgeführt. In der anschließenden Sprungphase hat die Streckung der LWS maßgeblichen Anteil am Bewegungsimpuls des Hundes. Diese Bewegungsart bedeutet aber auch maximale Belastung der elastischen Elemente (Zwischenwirbelscheiben) im vorderen und hinteren Bereich der LWS: Bewegungsanalyse im Renngalopp
modifiziert nach NICKEL-SCHUMMER-SEIFERLE, 1977 Die hochbelasteten Abschnitte der Wirbelsäule im Galopp sind rot dargestellt.
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Copyright © 2002 OFV Dr. med. vet. Walter Korthäuer
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