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Einleitung Der Aufbau und Erhalt einer guten Schutzdienstarbeit erfordert viel Arbeit sowie ein hohes Maß an Fachkompetenz und Erfahrung. Durch die Arbeit am Vollschutzanzug und die Beißkorbarbeit, zur Herstellung einer zivilen Angriffsbereitschaft, unterscheiden sich Ausbildung und Training von Diensthunden deutlich von der von Sporthunden. Dies gilt natürlich in besonderem Maße für die Ausbildung der Zugriffsdiensthunde. Treten trotz korrekter Ausbildung Probleme bei der Schutzdienstausbildung auf oder zeigen leistungsstarke Diensthunde einen plötzlichen bzw. stetigen Leistungsabfall im Schutzdienst, so können hierfür auch eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen verantwortlich sein. Die tierärztliche Untersuchung bei diesem Vorbericht erfordert einige Erfahrung und sollte in folgenden Schritten ablaufen:
Die, für Diensthunde besonders relevanten, Erkrankungen im Bereich des Fanges werden an anderer Stelle (s. Übersicht) dargestellt. An dieser Stelle werde ich noch auf einige Erkrankungen außerhalb des Fanges eingehen, die zu häufigeren Problemen beim Schutzdienst führen. Einige der nachfolgenden Erkrankungen treten in der "normalen" Kleintierpraxis nur äußerst selten auf.
In allen Phasen eines energischen Angriffs des Diensthundes ist die gesamte Wirbelsäule hohen Belastungen ausgesetzt. Die Wechselwirkung zwischen Belastung und Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule sind ebenfalls an anderer Stelle ausführlich dargestellt. Obwohl prinzipiell Erkrankungen an allen Bereichen der Wirbelsäule zu Einschränkungen im Schutzdienst führen können, spielen doch Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule (s. Diskopathie) und die Cauda equina compression eine besondere Rolle.
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Copyright © 2002 OFV Dr. med. vet. Walter Korthäuer
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